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Meister-BAföG 2020 - Aufstiegsförderung nach dem Aufstiegsfortbildungfördergesetz

Die Aufstiegsförderung nach dem Aufstiegsfortbildungförderungsgesetz (AFBG) – Aufstiegs-BAföG bzw. Meister-BAföG – verfolgt in erster Linie, die Teilnehmer bei einer Aufstiegsfortbildung zu unterstützen um somit die Existenzgründungsrate zu erhöhen.

Die positiven Änderungen in Bezug auf Erhöhung der Fördersätze sowie der Freibeträge greifen seit dem 01.08.2019. Die letzte Zinsanpassung für das AFBG Meister BAföG Darlehen, die einen Teil der Förderung ausmacht, gab es zum 01.04.2020, die nächste folgt zum 01.10.2020.

Anders als bei der Förderung für Studenten oder Schüler-BaföG gibt es beim Meister-BAföG keine Altersbeschränkung. Es müssen lediglich vorgegebene persönliche, qualitative und zeitliche Anforderungen erfüllt sein.

Wo wird der Antrag gestellt?

Der Antrag wird beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung am Wohnsitz des Antragstellers gestellt, die ebenfalls fachkundige Informationen rund um die Förderung der Weiterbildung bieten. Eine Liste mit den Adressen der zuständigen Ämter finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, hier. Auf dieser Seite können auch die entsprechenden Antragsformulare ausgefüllt und ausgedruckt werden, die für die Beantragung notwendig sind.

Wer bekommt das Meister-BAföG?

Förderungsfähig sind verschiedene Ausbildungen. Grundsätzlich werden werden Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf die nachfolgenden Fortbildungsabschlüsse vorbereiten, gefördert:

  • Erzieher
  • Techniker
  • Fachkaufleute
  • Fachwirt
  • Industriemeister
  • Fachkrankenpfleger
  • Programmierer
  • Betriebsinformatiker
  • Betriebswirt
  • Bilanzbuchhalter / Controller / Steuerfachwirt

oder eine vergleichbare Qualifikation anstreben. Voraussetzung hierfür ist eine anerkannte und abgeschlossene Erstausbildung oder ein vergleichbarer Berufsabschluss. Sollte bereits eine vergleichbar hohe berufliche Qualifikation bestehen, z.B. ein abgeschlossenes Studium, so besteht kein Anspruch auf die Förderung.

 

23.10.2020, IMV