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Aufstieg durch Weiterbildung

Modellvorhaben „Offene Hochschule“
Studieren mit beruflicher Qualifikation

Durch die Öffnung der Hochschulen für vielfältige Zielgruppen ist ein Prozess entstanden, der immer weiter voranschreitet.

 

Mit einer dreijährigen Berufsausbildung sowie einer dreijährigen Berufstätigkeit oder einer Fachhochschulreife ist es möglich fachbezogen an der Universität zu studieren. Außerdem berechtigen Meisterprüfungen zu einem Studium in jeder Fachrichtung.

 

Das Modellvorhaben »Offene Hochschule« beschäftigt sich mit den erweiterten Zugangsmöglichkeiten zum Studium für beruflich Qualifizierte ohne Abitur. Aktuelle Rückmeldungen dieses Personenkreises über die Phase ihrer Studienentscheidung und ihres Studieneinganges zeigen einen Bedarf an Begleit- und Vorbereitungsangeboten auf. Leider wird bislang dieser Bedarf nicht ausreichend gedeckt.

 

Mit dem Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) derzeit bundesweit 26 Projekte von Hochschulen und Hochschulverbünden, die Studienprogramme für Berufstätige und andere Zielgruppen entwickeln. Die Studienprogramme sollen insbesondere dazu beitragen, die dauerhafte Sicherung des Fachkräfteangebots, die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung, die schnellere Integration von neuem Wissen in die Praxis und die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftssystems durch nachhaltige Profilbildung im lebenslangen wissenschaftlichen Lernen und beim berufsbegleitenden Studium. Dazu sollen in einem wettbewerblichen zweistufigen Gesamtverfahren auf der Grundlage innovativer, nachfrageorientierter sowie nachhaltig angelegter Gesamtkonzepte der Hochschulen zusätzliche Mittel als Anschubfinanzierung zur Verfügung gestellt werden, die auf den Aufbau von Studienangeboten im Rahmen des lebenslangen wissenschaftlichen Lernens zielen.

 

Die von den Förderprojekten in der ersten Förderphase zu entwickelnden nachfrageorientierten und bedarfsgerechten Studienprogramme basieren auf unterschiedlichen Formaten, u.a. berufsbegleitende Studiengänge, duale Studiengänge, Studienmodule und Zertifikatsangebote.

 

Die wissenschaftliche Begleitung des Gesamtprogramms liegt bei unserem Kooperationspartner der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie der Humboldt Universität zu Berlin und der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin. Zentrale Zielsetzungen sind die wissenschaftliche Beratung und Begleitung der geförderten Projekte sowie ein nachhaltiger Informationsaustausch und Wissenstransfer zwischen und mit den Projekten über unterschiedliche Formate und Kanäle.

 

Weitere Informationen unter: www.offene-hochschule.de

Detlef-Michael Haarhaus, Januar 2014